Spiel · das Andock-Labor
▶ Dieses Kapitel abspielen Jede Zeile, wie sie im Film gesprochen wird, in der Reihenfolge.
Das ist das Schloss. Es heißt CB1, und es sitzt in der Membran deiner Nervenzellen. Zieh THC hinein.
Nimm THC aus der Ablage und lass es in die leuchtende Tasche fallen.
Klick. Das ist Cannabis. THC dreht dieses Schloss ein Stück weit, und die Zelle spürt es.
Jetzt der Teil, für den die Wissenschaft vier Jahre brauchte. Finde den Schlüssel, den dein Körper herstellt.
Koffein? Falsches Schloss. Es wirkt auf einen ganz anderen Rezeptor.
Serotonin hat seine eigenen Schlösser. Nicht dieses hier.
CBD, das andere berühmte Cannabis-Molekül. Überraschung: Es berührt dieses Schloss kaum.
Das ist wieder THC. Finde den, den dein Körper herstellt.
Probier die Namen, die du nicht kennst.
Der gehört dir. Anandamid. Deine Zellen stellen es bei Bedarf her. Sein Name kommt vom Sanskrit-Wort für Glückseligkeit.
In der Ablage liegt noch ein zweiter Schlüssel von dir. Finde ihn.
2-AG. Dein Gehirn stellt viel mehr davon her als Anandamid, und es dreht das Schloss ganz herum.
Das sind die Schlüssel, die dein Körper benutzt hat, lange bevor irgendjemand irgendetwas geraucht hat. Jetzt spiel. Probier den Blocker. Probier die Enzyme.
Rimonabant. Ein Blocker. Er verklemmt das Schloss und drückt es unter den Ruhezustand. Merk dir diesen Namen.
FAAH. Dieses Enzym schneidet Anandamid in zwei Teile. Deshalb halten deine eigenen Schlüssel nur Augenblicke.
MAGL. Dieses Enzym zerlegt 2-AG.
Deine Enzyme können THC nicht schneiden. Deine Leber muss es abbauen. Das ist ein Grund, warum ein Rausch Stunden dauert, nicht Augenblicke.
Jede Aussage in diesem Kapitel mit ihrer Einstufung: E etabliert · M im Entstehen (eine oder zwei Studien, oder nur an Tieren) · F Denkmodell.